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Social Media Lounge
Oktober 2018

Die Social Media Lounge im Oktober ist ein kostenloser Miniworkshop zum Thema Content Erstellung für Social Media.
Er findet in den Business Lounges der WKO Kärnten in allen Bezirkshauptstädten statt und wird von mir, Michael Tavernaro -  iMovements.com - soziale Medien, veranstaltet.

Wichtig für die interessante Gestaltung Ihrer Social Media Kanäle ist der Inhalt.
Dabei spielt Text, Fotografie, Video und spezieller Content, wie Snack Content, eine wichtige Rolle.


1 - Fakten

Wusstest du, dass unser Gehirn visuellen Inhalt 60.000 Mal schneller aufnimmt als Text und ganze 90% der Informationen, die wir täglich aufnehmen visueller Art sind ?
Bilder sind aufmerksamkeits- und ausdrucksstark. Untersuchungen haben gezeigt, dass Postings mit Bildern im Schnitt 50 % mehr Klicks erhalten als die ohne Bilder.
Untersuchungen zeigen auch, dass die Postings, die die positive Gefühle ansprachen oder hervorriefen, die meisten Likes erhielten und am häufigsten geteilt wurden. Postings, die eher Ärger, Trauer, Angst oder Wut hervorriefen, waren deutlich weniger erfolgreich.


2 - Welche Formate gibt es ?

Text
Fotos / Grafiken - nicht bewegt
Videos - bewegte Inhalte
Besondere Inhalte
Audio


3-Ein Ziel setzen: SMART

S - Specifiic - Spezifisch : Ziel eindeutig definieren (nicht vage, sondern so präzise wie möglich).
M - Measurable - Messbar : Ziele werden in Zahlen angegeben und sind daher messbar.
A - Attainable - Erreichbar : Du musst darauf achten, dass die formulierten Ziele attraktiv und angemessen sind
R - Reasonable - Realistisch : Das gesteckte Ziel muss möglich und realisierbar sein.
T - Timely - Terminiert: müssen innerhalb eines definierten Zeitplans erreicht werden

Was willst du mit deinem Beitrag erreichen?
Wen willst du eigentlich erreichen?
Welches Problem lösen Sie mit Ihrem Beitrag für den Leser?
Welchen Nutzen hat der Leser des Beitrags ?
Was soll der Leser als nächstes tun? (Call-to-Action / Interaktionen)


4 - Content Ideen

Blick hinter die Kulissen
Kurznachrichten zu besonderen Anlässen
Umfragen
Buchempfehlungen
Gewinnspiele
Ratgeber
Anleitungen
Eventticker
Statistiken
Quiz
Kundenpostings
Faninterview
Mitarbeiterbeiträge
Kurznachrichten zu besonderen Anlässen
Infografiken
Zeitungsausschnitte
Podcasts
Erklärvideos
Webinar
Präsentationen
Panoramafoto
Vertikales Panoramafoto
Story Telling (6-word-stories)
Animationen
Inhalte von der Webseite / Blog


Inhalte teilen - die 5-3-2 Regel
Welche Arten von Inhalten man selber teilen sollte, um möglichst viele Fans und Follower zu erreichen, die dann natürlich auch die Inhalte weiter teilen.
Relativ bekannt ist die „5-3-2 Regel“, die gerade im englischsprachigen Raum von vielen empfohlen wird. Dabei stehen die 3 Zahlen für unterschiedliche Arten von Inhalten, die man auf dem eigenen Social Media Profil veröffentlichen bzw. teilen sollte.

Von 10 Posts, z.B. auf Facebook, sollten nach dieser Regel:


5 - Was bedeutet Content Marketing?

”Content-Marketing ist eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.” Quelle:Wikipedia

Warum es Content Marketing überhaupt gibt hat einen einfachen Grund: Menschen haben Werbung satt. Sie wollen nicht immer unterbrochen werden und haben Wege gefunden der Werbung zu entgehen. Wir nutzen Adblocker und immer öfter konsumieren wir Filme auf Plattformen wie Netflix ohne Werbeunterbrechung.

Paid Media
Paid Media (manchmal auch „Bought Media”) bezeichnet jegliche Form bezahlter Werbung im Internet

Owned Media
Alle hauseigenen Kanäle eines Unternehmens werden als Owned Media bezeichnet.

Earned Media
Earned Media bezeichnet das Phänomen, dass Nutzer die Inhalte einer Marke selbst verbreiten und somit zum Kanal werden.

Outbound Marketing
Outbound Marketing bezeichnet sämtliche unidirektionale Marketing-Aktivitäten, bei denen Werbebotschaften an die Zielgruppe gesendet werden (z.B. TV-Werbung, Printanzeigen, etc., siehe Grafik unten).

Inbound Marketing
Inbound-Marketing wird von vielen Experten als die Zukunft des Marketings betrachtet. Im Gegensatz zu Methoden des Outbound-Marketings wie Massenmails und Kaltakquise geht es beim Inbound-Marketing in erster Linie um die Bereitstellung von zielgruppenrelevanten Content.


6 - Content Beispiele

Text

Was ist ein guter Text ?"
Übertrage einmal den Postingtext von Ikea in den typischen Facebook-Slang:
“Habt Ihr schon die neuen Kinderspielplätze vor unseren Einrichtungshäusern entdeckt ;)? Kommt mit euren Kindern und Freunden unbedingt vorbei!” 
Bei welchem Text würdest du das Posting eher mit Ihren Facebook-Freunden teilen?


FacebookPostIkeaSandburg.jpg

Für Facebook hat sich gezeigt, dass Inhalte mit Texten zwischen 1 und 50 Zeichen im Durchschnitt die meisten Interaktionen erhalten. Auf Platz zwei landen Posts, die gar keinen Text enthalten.
Linktip: https://blog.hootsuite.com/ideal-social-media-post-length/
Mögliche Postingfrequenz für Facebook zwischen 2 - 5 mal pro Woche
Postinglänge für die unterschiedlchen Plattformen:
https://sproutsocial.com/insights/social-media-character-counter/

Bilder

Bildbeispiele

Nockalmstrasse / iPhone 6S

Panoramafoto iPhone

Panorama, veritkal

Linktip:
Jack Hollingsworth - erklärt, wie man mit einem Smartphone Fotos macht.
https://youtu.be/jOJcwrg0Qok
https://www.youtube.com/watch?v=HIO4QEq6S-I

Video

Das erste bekanntere Video, mit einem Smartphone (iPhone 4 aufgenommen)

Zeitraffer

Slow Motion - Zeitlupe

Snack Content

 Snack Content

Snack Content

Besondere Inhalte

6 Word Stories

Inhalt eines Zeitungsartikels auf Facebook

Cinemagraph

Was ist möglich mit Video - Videohacks
https://www.facebook.com/brightside/videos/1448288888647025/


Animationen mit Powerpoint


App Empfehlungen

Smartphone-Fotografie 12 Tipps für bessere Bilder
https://www.prophoto-online.de/fotopraxis/Smartphone-Fotografie-10-Tipps-1000740

1. Linse säubern mit weichem Tuch
2. Auflösung und Bildqualität auf Maximum
3. Mehrmals knipsen und hinterher aussortieren
4. Smartphone immer zweihändig bedienen
5. Licht und Kontrast: Blitzeinstellung und ISO nicht der Automatik überlassen
6. Zoomen mit den Beinen
7. Porträts auf Augenhöhe
8. Das Motiv: Weniger ist mehr
9. Bildkomposition: Klassische Drittelregel
10. Mit der Perspektive spielen
11. Fokuspunkt und gewollte Unschärfe
12. Bilddaten regelmäßig – wenigstens wöchentlich – sichern




Weiterführender Link mit mehr Apps und Tips:
https://docs.google.com/document/d/1qt3gduE4HiKa46YjmKg2gz11JPEHqI2i5vKgCMqJpgg/edit

Anmerkungen

Was ist Werbung ? Was muss gekennzeichnet werden ?
https://www.moks.at/blog/rechtliche-rahmenbedingungen-im-influencermarketing/
https://onlinemarketing.de/news/richtlinie-influencer-was-als-werbung-gekennzeichnet

Hashtags
Hashtags sind nichts anderes als Markierungen (*tag*), die mit einer Raute # (*hash*) versehen sind. Daher kommt der Name Hashtag, sie werden meistens online eingesetzt, manchmal aber auch offline, z.B. auf Produktpackungen. Hashtags wurde zuerst vor allem auf Twitter und Instagram verwendet, haben inzwischen aber auch auf Facebook und Youtube  Einzug gehalten.

Wie funktioniert das Hashtag-Prinzip ?
Der Hashtag ist eine Art der Verlinkung verschiedener Beiträge. Also klickt man einen bestimmten Hashtag werden alle Postings mit dem entsprechenden Hashtag angezeigt, etwa wie eine Kategorie.
#⃣ *Wie ist ein Hashtag aufgebaut?*
1️⃣Der Hashtag muss in einem Wort geschrieben sein. 
2️⃣Dabei kannst du gerne auch Groß- und Kleinschreibung verwenden. 
Es können auch Zahlen verwendet werden.
3️⃣Leerzeichen beenden den Hashtag automatisch
4️⃣Satz- und Sonderzeichen können nicht innerhalb von Hashtags verwendet werden. Sie beenden den Hashtag auch automatisch. Besonderheit: Instagram erlaubt inzwischen auch Hashtags mit Emojis

#⃣ *Wie kann man Hashtags konkret einsetzen?*
1️⃣Verwendung eines Hashtags, der gerade Trend ist um in dieser Welle mitzuschwimmen. Also einen bekannten Hashtag (#youtube #mode #instafood) zu nehmen, der von vielen Leuten geklickt wird, damit somit auch das eigene Posting gefunden wird.
2️⃣Einen *einmaligen* Hashtag für einen Event bzw. wiederkehrenden Event verwenden (#workshopXY #workshopXY2017 #workshopXY2018 …) Alle Postings zum Event können dann anhand des Hashtags gefunden werden.
3️⃣Hashtags als Stilmittel. Zum Beispiel setzt DM dies ein, mit dem Hashtag #wassinddasfürzweischritte - das ist mehr als Gag zu sehen, trotzdem ist er unverkennbar und wiedererkennbar.
https://www.giga.de/extra/social-media/specials/was-ist-ein-hashtag-sinn-bedeutung-und-anwendung/